Welche Maßnahmen sind im Dortmunder Zoo notwendig ?
Eine außergewöhnliche Fraktionssitzung gab es am 19. Juni. Mehrere Mitglieder der Fraktion DIE LINKE+ statteten dem Dortmunder Zoo einen Besuch ab. Dabei ging es nicht etwa darum, niedliche kleine Ziegen zu streicheln oder die Trampeltiere zu besichtigen. Die Fraktion DIE LINKE+ ließ sich vielmehr von Zoo-Direktor Dr. Frank Brandstätter (4.v.r.) und seiner Vertreterin Stephanie Zech (r.) die Maßnahmen zeigen, die vom Rat der Stadt finanziert worden sind. Ebenso ging es um notwendige Umbaumaßnahmen. So will der Zoo in Kürze bei der Stadt beantragen, das Gehege der Humboldt-Pinguine (im Hintergrund) zu sanieren. Sie sollen neue Bruthöhlen erhalten.
Dr. Brandstätter beantwortete zudem umfangreich die kritischen Fragen der Mitglieder der Tierschutzpartei, die ebenfalls zur Fraktion DIE LINKE+ gehören. "Wir sind eigentlich keine Freunde von Zoo-Haltung", erläuterte Angelika Remiszewski, aber Brandstätter konnte viele Vorbehalte ausräumen. "Wir haben keine Tiere im Zoo, die viel Bewegungsdrang haben. Etwa Geparden. Ich versichere Ihnen, dass jede Tierart hier den Lebensraum erhält, um sich wohlzufühlen", sagte er. Außerdem würden im Dortmunder ausschließlich Tiere leben, die in einem Zoo geboren worden seien. Es gebe kein Tier, das in freier Wildbahn gefangen worden sei, um hier im Zoo gezeigt zu werden.
