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UPDATE - Dortmund sagt Ja zu Olympia in RheinRuhr

UPDATE 

Der erste Ratsbürgerentscheid ist abgeschlossen. Nach Auszählung der Stimmzettel am 19. April 2026 steht fest: Die meisten Dortmunder*innen (über 68 Prozent), die sich an der Wahl beteiligt haben, wünschen sich eine Kandidatur der RheinRuhr-Region um die Olympischen Sommerspiele. “Damit ist das Ergebnis leider anders ausgefallen als wir uns es gewünscht hätten”, kommentiert Alena Blaß, sportpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE & Tierschutzpartei. “Aber natürlich akzeptieren wir das Ergebnis dieser demokratischen Abstimmung.” Man werde jetzt aber erst einmal in Ruhe abwarten, ob die RheinRuhr-Region überhaupt den Zuschlag erhalte. Denn abgestimmt worden sei ja nur darüber, ob sich Dortmund und weitere Städte überhaupt bewerben sollen. “Mit München, Hamburg und Berlin gibt es ja eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz”, sagt Alena Blaß. 

Die Haltung und Meinung der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei ist in unserem nachstehenden Text vom 27.03.2026 nachzulesen: 

In allen 17 möglichen Ausrichterstädten für Olympischen Spiele in NRW findet ein Ratsbürgerentscheid (Briefwahl) am 19. April 2026 statt, in dem die Bürgerinnen und Bürger über eine Bewerbung des Landes NRW entscheiden sollen. Die Wahlscheine sind schon verschickt. Öffentlichen Austausch gibt es dazu kaum.

Die Linke im RVR sagt: Nein zu einer Bewerbung für Olympia. Sie organisiert gemeinsam mit den Linken vor Ort mehrere Veranstaltungen unter dem Motto  „NOlympia –Rhein-Ruhr sollte sich nicht um Olympia bewerben“. Auch in Dortmund. 

Die Veranstaltung in Dortmund ist für Samstag, 28. März, 14 Uhr, im Rathaus geplant.  

Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im RVR: „In unserer Kritik an den finanziellen Risiken einer Olympia-Bewerbung, den Belastungen für die Kommunen und fehlender Nachhaltigkeit ist Die Linke nicht allein. In Paris stiegen die Kosten für die Öffentlichkeit von geplanten 2,4 Mrd. Euro auf 6,6 Mrd. Euro. Der einzige Gewinner war das Olympische Komitee.“

Was meinen die Bürger*innen zu Olympischen Spielen vor der Haustür? Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns. 

Unter anderem kommt Paul Alauzy, der Sprecher des Pariser Aktionsbündnisses „Le revers de la médaille“, als Gesprächspartner zu der Veranstaltung. Das Bündnis macht bis heute die Verwerfungen durch Olympia in der Pariser Stadtgesellschaft sichtbar.

Auch Christoph Harting, Olympiasieger im Diskuswerfen 2016 in Rio und Unterstützer des Volksbegehrens in Berlin gegen Olympia, kommt: „Ich komme gern aus Berlin ins Ruhrgebiet, um aus der Sicht eines Leistungssportlers und Olympiasiegers auf die Schattenseiten des Systems aufmerksam zu machen. Am Ende zahlen bei Olympia immer die kleinen Leute drauf. Es muss viel stärker darum gehen, wie man den Sport als Gemeinschaftsgut fördert, den Breiten- und Vereinssport stärkt und Leistungssportler*innen besser vor Risiken schützt, ihnen berufliche Perspektiven bietet.“

Die Möglichkeit zu einem Austausch und zur Information gibt es in Dortmund am 28.03.2026 ab 14:00 Uhr im Rathaus (Saal Westfalia). 

Interessierte sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist natürlich frei.

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