Fragen zum städtischen Sicherheitsdienst
Eine gemeinsame Anfrage an den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden am 19. Mai 2026 haben die Fraktionen Die Linke & Tierschutzpartei, SPD und Grüne/Volt vorbereitet. Es geht um das städtische Sicherheitspersonal.
Darum geht es:
Die Stadt Dortmund und DSW21 haben im Jahr 2024 gemeinsam die Dortmunder Stadtwerke Servicegesellschaft mbH („DOS21“ bzw. „Service21“) gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, Sicherheits- und Servicedienstleistungen für Einrichtungen der Stadt Dortmund sowie städtische Beteiligungsgesellschaften zu übernehmen. Laut öffentlicher Darstellung soll die Gesellschaft unter anderem in Kultureinrichtungen, Kitas sowie weiteren Bereichen der kommunalen Familie tätig werden.
Vor diesem Hintergrund bitten die Fraktionen von SPD, GRÜNE & Volt und Die Linke & Tierschutzpartei die Verwaltung um eine Stellungnahme sowie um die Beantwortung der folgenden Fragen:
- Wie viele Mitarbeitende beschäftigt DOS21 derzeit insgesamt?
- Wie viele dieser Mitarbeitenden sind im Bereich Sicherheitsdienst, Empfangs- und Servicedienstleistungen beziehungsweise Verwaltung tätig?
- Für welche städtischen Fachbereiche, Eigenbetriebe, Tochtergesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften ist DOS21 aktuell tätig?
- In welchen konkreten Einrichtungen oder Einsatzbereichen werden Leistungen derzeit erbracht?
- Für welche weiteren Fachbereiche, Eigenbetriebe oder Gesellschaften befinden sich derzeit Einsätze oder Beauftragungen in Prüfung oder Planung?
- Welche Aufgabenfelder umfasst das Leistungsspektrum von DOS21 aktuell konkret (z. B. Objektschutz, Veranstaltungsdienste, Empfangsdienste, Revierfahrten, Schließdienste)?
- Nach welchen Kriterien entscheidet die Verwaltung beziehungsweise die jeweilige Gesellschaft über eine Zusammenarbeit mit DOS21?
- Welche bisherigen Erfahrungen beziehungsweise Rückmeldungen liegen der Verwaltung zur Qualität und Durchführung der Tätigkeiten von DOS21 vor?
- Welche Erkenntnisse liegen zur Arbeitsbelastung, Qualifikation und personellen Ausstattung der Gesellschaft vor?
- Wie bewertet die Verwaltung insgesamt den bisherigen Aufbau und die bisherigen Tätigkeiten von DOS21?
- Welche weiteren Entwicklungsschritte oder Ausbaupläne sind derzeit vorgesehen?
- An welchen Stellen werden von der Stadt derzeit private Sicherheitsdienste jenseits von DOS21 beauftragt?
Wir bitten darum, die Stellungnahme ebenfalls dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften zur Verfügung zu stellen.
Begründung:
Mit DOS21 wurde eine neue kommunale Service- und Sicherheitsgesellschaft geschaffen, die perspektivisch zentrale Aufgaben innerhalb der Stadtverwaltung und der kommunalen Unternehmen übernehmen soll. Vor diesem Hintergrund besteht ein öffentliches und politisches Interesse an Transparenz hinsichtlich Personalumfang, Einsatzbereichen, Qualitätsstandards sowie der bisherigen Entwicklung der Gesellschaft.