Frage zum Einsatz von KI in der städtischen Verwaltung
KI ist in aller Munde. Doch wir ändert die Künstliche Intelligenz das Arbeiten in der Stadtverwaltung? Wird dadurch möglicherweise weniger Personal benötigt? Oder gar mehr? Unser Ratsmitglied Matthis Hesse will es genau wissen und hat eine Anfrage für den Ausschuss für Personal, Organisation und Digitalisierung (29.01.26) vorbereitet.
Hier ist der Inhalt:
Sie Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei bittet um eine Stellungnahme und um Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Ist aus Sicht der Verwaltung, insbesondere aus Sicht der KI-Verantwortlichen, zu erwarten, dass durch möglichen Einsatz von KI (sowohl durch LLMs, generative KI oder andere Machine-Learning-Mechanismen) bei einzelnen Verwaltungsvorgängen auf die Schaffung notwendiger Stellen zur Bewältigung des anfallenden Arbeitsaufwandes verzichtet wird?
2. Gibt es eine Einschätzung der Verwaltung, ob künftig der Einsatz der genannten KI-Werkzeuge Einfluss auf die Stellenplanung haben wird? Wenn ja, welche?
Begründung:
In vielen Abteilungen der Verwaltung wird der Einsatz von "KI" mitunter sehnsüchtig erwartet. Z.B. im Amt für Wohnen mag der Einsatz von "KI" wie eine lang herbeigesehnte Chance wirken, um den großen Berg aufgestauter Anträge schneller abarbeiten zu können. Gleichzeitig sind sich IT-Expertinnen*Experten unsicher, wann und inwieweit "KI" sicher, zuverlässig und gut genug arbeitet, um wirklich in solchen Aufgaben zu unterstützen oder gar menschliche Arbeitskraft zu ersetzen. Die Stadt Dortmund hat KI-Beauftragte, die sich mit solchen Themen beschäftigen. Unter dem Gesichtspunkt der drängenden Frage, ob weitere personelle Aufstockungen zum Bewältigen von u.a. aufgestauten Anträgen nötig/sinnvoll sind, bitten wir um die Beantwortung unserer Fragen.
