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Förderverein übergibt Schreiben an OB und Fraktionen

Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache-Internationales Rombergparkkomitee e.V. hat am Donnerstag, 9. Juli, - vor der Ratssitzung - ein Schreiben an den Oberbürgermeister, an die (demokratischen) Ratsfraktionen und an die Bezirksvertretung Innenstadt West übergeben. Mit dabei waren auch mehrere Ratsmitglieder der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei (rechts im Bild). 

In dem Schreiben geht um die Ausgrabungen an den Westfalenhallen, wo im Rahmen von Bauarbeiten die Überreste des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VI D gefunden wurden. Der Förderverein fordert die Einrichtung eines sichtbaren und öffentlich zugänglichen Erinnerungsortes und die Möglichkeit zur Mitwirkung an einer Konzeption. “Die aktuellen archäologischen Funde bieten die einmalige Chance, einen lange übersehenen historischen Ort sichtbar zu  machen. Diese Chance sollte Dortmund nutzen”, heißt es in dem Schreiben.

Im anschließend stattfindenden Rat waren sich alle Fraktionen und Gruppen einig, dass die archäologischen Funde im Rahmen einer Gedenkstätte für die Nachwelt als ein Ort der Erinnerung und Mahnung aufbereitet werden sollen. Dissens und leidenschaftliche Diskussionen gab es lediglich darüber, wo genau dieser Ort sein soll und ob dafür die Zeit der Ausgrabungen die Bauarbeiten für die neuen Messehalten ruhen sollen. (Siehe eigener Text). 

Mehr Infos: www.steinwache-rombergparkkomitee.org

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