Bearbeitung von Wohngeld muss schneller gehen!
Die Fraktion DIE LINKE+ hat für den Wohnungsausschuss am 11. Juni 2025 einen Antrag eingebracht. Formuliert hat ihn der wohnungspolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende Utz Kowalewski:
Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
vor dem Hintergrund der Ausführungen der Verwaltung zur Situation der
Bearbeitung von Wohngeldanträgen (DS 38173-25/2) bitten wir um Beratung
und Beschlussfassung des nachfolgenden Antrages.
Der AKUSW empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:
1) Der Rat beauftragt die Verwaltung die Bearbeitungsdauer von
Erstanträgen und Weiterbewilligungsanträgen für Wohngeld auf 4-6 Wochen
zu senken und dieser Maßnahme eine hohe Bearbeitungspriorität
zuzuweisen.
2) Die offensichtlich fehlerhafte Personalbedarfsbemessung ist zu
korrigieren.
3) Die Anforderungen an die Digitalisierung und die Umsetzung der
Digitalisierung ist einer fachlichen Überprüfung zuzuführen, da sie
offensichtlich nicht zu einer Entlastung des Personals führt, sondern zu
einer Zusatzbelastung, die derzeit zu Lasten der
Antragsbearbeitungszeiten geht.
Begründung:
Bearbeitungszeiten und Zahlungsausfälle bei
Pflichtleistungen der Kommune wie dem Wohngeld von 4-6 Monaten sind
nicht hinnehmbar. Dieser Zustand muss mit hoher Priorität beendet
werden. Da hier mehrere Fachbereiche und Dezernate involviert sind
(Personalamt, Dosys, Wohnungsamt, Rechnungsprüfungsamt…) ist hier der
Rat in die Beschlussfassung einzubeziehen.
