Auf der Suche nach Wohnraum oder Grundstücken

Die Wohnungsnot in Dortmund beschäftigt die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei unentwegt. Ganz aktuell gibt es im Finanzausschuss (5.2.26) eine Anfrage zu möglichen Wohnbau-Potenzialflächen im Besitz der Stadt Dortmund, den wir gemeinsam mit SPD und der Fraktion GRÜNE & Volt gestellt haben. Hier ist der Text:


Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

vor dem Hintergrund der vorhandenen Wohnungsnot in Dortmund haben die Fraktionen LINKE & Tierschutz, GRÜNE & Volt und SPD
a) die nachfolgenden Fragen an die Liegenschaftsverwaltung und 
b) bitten um Beratung und Abstimmung über den Antrag unter 2.1.

1.1) Für welches Jahr ist die Übertragung der Wohnbauentwicklungsflächen Sckellstraße Ost, Auf den Toren, Am Katzenbuckel an die Dortmunder Stadtentwicklungsgesellschaft (DSG) beabsichtigt? 1.2) Wie viele Wohneinheiten sind für diese Flächen geplant?2.1) Die Verwaltung wird beauftragt, alle bei der Stadt bzw. GVVF vorhandenen und aktuell nicht für öffentliche Zwecke genutzte Flächen zu überprüfen und zu bewerten, ob sie für eine Übertragung an die DSG in Frage kommen. Dabei ist insbesondere auch zu benennen, für welche dieser Grundstücke bereits Baurecht besteht bzw. für welche Grundstücke Bebauungsplanverfahren folgen müssten.3) Beabsichtigt die Liegenschaftsverwaltung Grundstücke zu erwerben und ggf. an die DSG zu übertragen? Das Ziel ist u. a. Wohnraum durch Innenverdichtung zu schaffen und den Stadtraum dadurch aufzuwerten. Wenn nein, warum nicht?

Begründung:
Mit der Neugründung der DSG hat sich Dortmund aufgemacht wieder mehr kommunalen Wohnraum zu schaffen. Somit wird dem Mangel an niedrigpreisigen Wohnungen zur Versorgung der Dortmunder Bevölkerung Rechnung getragen. Zur Neugründung der DSG wurden dem Rat der Stadt Dortmund im Jahr 2021 u. a. die unter Punkt 1 genannten Wohnbauentwicklungsflächen angekündigt. Zuletzt wurde dem Rat der Stadt Dortmund im Jahr 2023 eine Übertragung zum Beschluss vorgelegt. Die DSG überführt zeitnah die bisher übertragenen Flächen in die Bauausführung, sodass die in dieser Anfrage genannten Flächen durch die DSG beplant werden können, sobald Planrecht vorliegt.