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            <title> Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 22:52:34 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 18:16:55 +0200</pubDate>
                <title>Ratsfraktionen kritisieren OB Kalouti für Aussagen über aidshilfe Dortmund</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/ratsfraktionen-kritisieren-ob-kalouti-fuer-aussagen-ueber-aidshilfe-dortmund/</link>
                
                <description>SPD, Bündnis 90 / Die Grünen &amp; Volt sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei weisen Vorwürfe des Oberbürgermeisters zurück und stellen sich hinter die aidshilfe Dortmund
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ratsfraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen &amp; Volt sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei weisen die öffentlichen Äußerungen von Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) zur aidshilfe Dortmund entschieden zurück. Kalouti hatte am 2. September 2026 im Debattenformat „Port+Puls“ der Ruhr Nachrichten angekündigt, prüfen zu wollen, ob die Stadt die Verantwortung für die Drogenkonsumräume künftig selbst übernehmen solle. Gleichzeitig stellte er die Effizienz der Strukturen beim gemeinnützigen Träger infrage.</p>
<p>Die drei Fraktionen betonen, dass die aidshilfe seit Jahren ein verlässlicher und wichtiger Partner der Stadt ist. Gerade im Bereich der Suchthilfe verfügt sie über langjährige fachliche Expertise und umfangreiche Erfahrung. Erst kürzlich wurde der Kooperationsvertrag für den Drogenkonsumraum am Grafenhof um weitere fünf Jahre verlängert. Vor diesem Hintergrund ist für die Fraktionen nicht nachvollziehbar, warum der Oberbürgermeister die Strukturen nun öffentlich infrage stellt.</p>
<p>„Die aidshilfe leistet seit Jahren wichtige Arbeit für Menschen, die dringend Unterstützung benötigen. Gerade bei der Drogenhilfe brauchen wir verlässliche Strukturen und Vertrauen. Wenn der Oberbürgermeister Veränderungen anstoßen möchte, sollte er zunächst das Gespräch mit den Beteiligten suchen, statt öffentlich Vorwürfe zu erheben“, sagt Daniela Worth, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.</p>
<p>Sorge bereitet den Fraktionen auch die Verunsicherung, die die Äußerungen bei den Beschäftigten der aidshilfe ausgelöst hätten. Zugleich könnten öffentliche Vorwürfe die gesellschaftliche Akzeptanz der Drogenhilfe schwächen. „Wir brauchen keine öffentlichen Schuldzuweisungen, sondern eine verlässliche Drogenhilfe. Wenn es Verbesserungsbedarf gibt, muss darüber gemeinsam und auf Grundlage konkreter Fakten gesprochen werden“, erklärt Jenny Brunner, Mitglied im Sozialausschuss der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen &amp; Volt.</p>
<p>Auch die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei kritisiert das Vorgehen des Oberbürgermeisters. „Wir erwarten vom Oberbürgermeister, dass er den Anspruch des ‚Dortmunder Weges‘, den er mit seinem Amtsantritt etablieren wollte, auch selbst ernst nimmt. Dazu gehört, miteinander zu sprechen, bevor öffentlich und ohne vorherigen Dialog Zweifel an der Arbeit eines Trägers geäußert werden“, betont Fatma Karacakurtoglu, Vorsitzende der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei.</p>
<p>Mit ihrer gemeinsamen Erklärung stellen sich die drei Fraktionen hinter die aidshilfe Dortmund und ihre Beschäftigten. Sie machen deutlich, dass sie hinter der Arbeit des Trägers und der bestehenden Kooperation stehen. Sollte der Oberbürgermeister Veränderungen anstreben, erwarten die Fraktionen einen sachlichen Austausch mit dem Träger und der Politik.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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            </item>


            
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                <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 16:37:49 +0200</pubDate>
                <title>Wir suchen eine*n Content-Creator*in für unser Team</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/stellenausschreibung-wir-suchen-dich/</link>
                
                <description>Die Ratsfraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei in Dortmund braucht Unterstützung für Social Media (19,5 Stunden Teilzeit oder Werkstudent*in). Du kennst Trends, willst sie umsetzen und du interessierst dich für Politik? Dann Ausschreibung lesen und Bewerbung schicken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Content Creator*in (m/w/d)</strong></h1>
<h2>(19,5 Std. Teilzeit oder Werkstudent*in)</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was dich erwartet</strong></h3>
<p>Unsere Kommunalpolitik passiert nicht nur im Rathaus, sondern überall dort, wo Menschen über&nbsp;<br>unsere Stadt sprechen. Du entwickelst mit uns Ideen, setzt sie kreativ um und gibst linker Politik&nbsp;<br>in Dortmund ein Gesicht und eine Plattform.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Deine Aufgaben</strong></h3>
<p>• Entwicklung kreativer Content-Ideen für Instagram, TikTok, Facebook und unsere Website</p>
<p>• Produktion von Reels, Videos, Grafiken und Beiträgen</p>
<p>• Begleitung von Veranstaltungen, Aktionen und Terminen</p>
<p>• Organisation und Unterstützung der Fraktionsarbeit im Alltag</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das bringst du mit</strong></h3>
<p>• Du kennst die Trends vor allen anderen und möchtest nicht nur posten, sondern etwas bewegen.</p>
<p>• Du arbeitest selbstständig, zuverlässig und bringst eigene Ideen und Flexibilität mit.</p>
<p>• Du schreibst gerne und kannst Inhalte einfach und verständlich auf den Punkt bringen.</p>
<p>• Du kannst mit Layout- und Videoschnitt-Programmen umgehen. (Welche das sind, entscheidest du!)</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das bieten wir dir</strong></h3>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Frauen, queeren Menschen, Menschen mit&nbsp;<br>Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderung sowie allen, die in politischen Strukturen&nbsp;<br>bislang unterrepräsentiert sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klingt perfekt für dich? Dann schick uns deine Bewerbung mit&nbsp;<br>einem kurzen Motivationsschreiben, deinem Lebenslauf und,&nbsp;<br>wenn vorhanden, deinen Arbeitsproben.</p>
<h5><strong>Bewerbungsschluss: 30.09.2026 | E-Mail: info@flut-do.de</strong></h5>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449192</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 13:53:27 +0200</pubDate>
                <title>Linke und Tierschützer fordern Aktualisierung der Spielplatzsatzung </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/linke-und-tierschuetzer-fordern-aktualisierung-der-spielplatzsatzung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fast 35 Jahre alt ist die Dortmunder Spielplatzsatzung. Grund für die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei, einige Aktualisierungen vorzuschlagen. Diese werden in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie am 9. September 22026 vorgestellt.</p>
<p>Hier ist der Text:&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrte Frau Vorsitzende,</p>
<p>die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie bittet um Beratung und Beschlussfassung des folgenden Antrags:</p>
<p>Die Verwaltung wird beauftragt, eine Neufassung der Satzung der Stadt Dortmund über Spielflächen für Kleinkinder in der Stadt Dortmund (Spielplatzsatzung) zu erarbeiten und dem Rat der Stadt zum Beschluss, sowie den politischen Gremien zur Empfehlung vorzulegen.</p>
<p>Bei der Erstellung der Neufassung ist insbesondere auf folgende Punkte Rücksicht zu nehmen:</p><ul class="list-normal"><li>Eine konkrete Beschreibung der Beschaffenheit und Ausstattung der Spielflächen sowie Sicherstellung einer kindgerechten Nutzungsvielfalt</li><li>Einrichtung der Spielplätze möglichst Verkehrsabgewandte und windgeschützte Lage und in Rufweite zu den Wohngebäuden.</li><li>Erreichbarkeit für Kinder ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen</li><li>Möglichkeiten zur Müllentsorgung an den Spielflächen</li><li>Barrierefreie und inklusive Gestaltung der Spielflächen, -geräte und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Verzicht auf Sitzgelegenheiten auch bei geringer Fläche</li><li>Bepflanzung mit Gehölzen zur Abgrenzung der Spielflächen und Bäumen zur Beschattung (vgl. DIN 18034)</li><li>Bei der Nutzung von Sandbetten soll insbesondere die Nutzung von Fallschutzsand anstatt von herkömmlichem Spielsand geprüft werden</li></ul><p>Es wird außerdem darum gebeten, den AKUSW als zuständigen Ausschuss für Planung in Kenntnis zu setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Begründung</strong></p>
<p>Die aktuell rechtskräftige Satzung über Spielflächen für Kleinkinder ist in der Fassung vom 30.07.1991 derzeit fast 35 Jahre alt und entspricht in ihren Ausführungen weder den Vorgaben der BauO NRW noch den Anforderungen der Stadt der heutigen Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit solidarischen Grüßen,&nbsp;<br>gez.<br>Moritz Heller<br>Daniel Tsvelenev</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Antrag</category><category>Bildung</category><category>Kultur, Sport, Freizeit</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448835</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:19:30 +0200</pubDate>
                <title>Sommertour zu Sozialeinrichtungen und Kulturstätten</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/sommertour-zu-sozialeinrichtungen-und-kulturstaetten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sommertour zu diversen Kultur- und Sozialeinrichtungen in Dortmund unternahm jetzt die linke <strong>Bundestagsabgeordnete Sonja Lemke</strong> mit mehreren Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürger*innen der Ratsfraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei. Unter anderem sahen sich die linken Politiker*innen&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>die Mitternachtsmission (Fachberatung u.a. für Prostituierte),</li><li>das Sleep In (Notschlafstelle für obdachlose Jugendliche),</li><li>Bodo e.V. (u.a. Hilfe für Wohnungslose),</li><li>den Kulturort depot in der Nordstadt und</li><li>den Technoclub Tresor.West an&nbsp;<br><br>und sprachen &nbsp;mit den Betreiber*innen über deren Sorgen, Nöte - und auch Wünsche.</li></ul><p>Unser Bild zeigt die kulturpolitische Sprecherin der Ratsfraktion, <strong>Jennifer Wrona</strong> (2.v.l.) und Ratsmitglied <strong>Daniel Tsvelenev</strong> (r.) mit MdB Sonja Lemke (M.) und den Vertreter*innen des Technoclubs Tresor.West, der als westdeutscher Ableger des legendären Berliner Tresor-Clubs zählt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Kultur, Sport, Freizeit</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448832</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 11:47:37 +0200</pubDate>
                <title>DEMO: Am 27.07.2026 sagt Dortmund  „Es reicht!“</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/am-27072026-sagt-dortmund-zusammen-mit-dem-gleichnamigen-demobuendnis-es-reicht/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 27.07.2026 sagt Dortmund zusammen mit dem gleichnamigen Demobündnis:<br>„Es reicht!“.</p>
<p>Unter dem Motto “Es reicht!” &nbsp;startet Die Linke mit dem Demobündnis “Es reicht!” am 27. Juli ab 18 Uhr eine &nbsp;Demonstration am Friedensplatz.&nbsp;<br><br><strong>Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei unterstützt diese Aktion.</strong></p>
<p>Die Laufdemo wird am Klinikum Dortmund vorbei zum Park der Partnerstädte (beim<br>Dortmunder U) ziehen und dort mit Redebeiträgen unter anderem von Kathrin Gebel (MdB für Münster und Essen) ergänzt. Abschließend wird die Demonstration mit einem Beitrag einer Band enden.</p>
<p>Seit dem 1. Juni finden deutschlandweit verschiedene Demonstrationen und Kundgebungen unter dem Motto „Es reicht!“ statt, darunter auch Demonstrationen für das Ruhrgebiet in Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Duisburg. Weitere Demonstrationen in a deren Ruhrgebietsstädten sind bereits geplant. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Jugendverbänden, sozialen Organisationen und Kreisverbänden der Partei Die Linke aus dem Ruhrgebiet wird gegen die geplanten Sozialkürzungen der Bundesregierung und für die Einführung einer Milliardärssteuer protestiert.</p>
<p>Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (Art.20.1 GG). „So gibt es das Grundgesetz vor, doch was macht den Sozialstaat bald noch aus? Viele sind von den Kürzungen im Gesundheits- und Sozialwesen doppelt betroffen. Hinzu kommt die Ungewissheit, über die Möglichkeit einen guten Arbeitsplatz nach den von der Regierung angestrebten Änderungen und damit Verschlechterungen für Arbeitnehmer*innen zu haben“ erklärt Johanna Robakowski, Kreissprecherin der Dortmunder Linken und Mitorganisatorin der Ruhrgebietsdemos.</p>
<p>Wir kritisieren unter anderem die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes, die den Acht-Stunden-Tag weiter abschwächen würde, Verschlechterungen im Gesundheitswesen sowie erhebliche Verschärfungen bei der neuen Grundsicherung. Die Linke warnt davor,<br>dass diese Maßnahmen zu mehr Unsicherheit im Arbeitsleben, zunehmender Kinder- und Altersarmut sowie einer weiteren sozialen Spaltung führen könnten.</p>
<p>„Die Merz-Regierung versucht das kapitalistische System zu Lasten der Mittel- und Unterschicht am Leben zu erhalten. Und dazu sagen wir, nicht mit uns! Es Reicht! Anstatt die Menschen, die schon unter dem System leiden, weiter zu schikanieren, sollten wir besser dort ansetzen, wo gierig Geld angehäuft wird. Es wird Zeit für eine Vermögens- und Erbschaftssteuer". ergänzt Maurice Fröhlich vom Stadtverband Dorsten und Mitorganisator der Ruhrgebietsdemos.</p>
<p>Diese geplanten Kürzungen betreffen uns alle!</p>
<p>Wir sagen: ES REICHT! Nicht mit uns.</p>
<p>Gegen Sozialabbau. Mit Würde. Für Solidarität.</p>
<p>Die Demonstration startet am Montag, den 27. Juli 2026 um 18:00 Uhr am Friedensplatz in der Dortmunder Innenstadt, beim Rathaus, gut erreichbar mit dem ÖPNV (Haltestelle Stadtgarten) und zu Fuß vom Dortmunder Hauptbahnhof (1km).</p>
<p>Zu den Unterstützer:innen gehören neben mehreren Ruhrgebiets-Kreisverbänden der Partei Die Linke unter anderem Dyke* March Ruhr, Schlafen statt Strafen, Jugendorganisationen wie Schulstreik gegen Wehrpflicht, soziale Vereine wie Train of hope Dortmund e.V. und<br>Einzelpersonen des öffentlichen Lebens aus Nordrhein-Westfalen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Arbeit, Wirtschaft</category><category>Bildung</category><category>Finanzen</category><category>Klima, Umwelt</category><category>Kultur, Sport, Freizeit</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category><category>Wohnen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-448739</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:27:08 +0200</pubDate>
                <title>Bettelverbot - Linksfraktion schaltet Bezirksregierung ein </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/bettelverbot-linksfraktion-schaltet-bezirksregierung-ein/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund spricht sich ausdrücklich gegen das Bettelverbot aus, das die Mehrheit des Rates in der vergangenen Woche beschlossen hat. Unsere Fraktion hat deshalb den Regierungspräsidenten um kommunalaufsichtliche Prüfung des Beschlusses gebeten.</p>
<p>Hier ist der Brief:<br><br>Bezirksregierung Arnsberg<br>Herrn Regierungspräsidenten<br>Heinrich Böckelühr<br>Seibertzstraße 1<br>59821 Arnsberg</p>
<p><strong>Anregung zur kommunalaufsichtlichen Prüfung des Ratsbeschlusses der Stadt Dortmund zur Neufassung der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Dortmund</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Regierungspräsident,<br>wir, die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund, regen an, den vom Rat der Stadt Dortmund am 9. Juli 2026 gefassten Beschluss zum Erlass eines Bettelverbots im Umkreis von fünf Metern um gastronomische Außensitzbereiche (DS-Nr.: 02253-26 sowie 02253-26/2) im Rahmen der Kommunalaufsicht auf seine Rechtmäßigkeit zu überprüfen.</p>
<p>Nach Auffassung der Fraktion bestehen erhebliche rechtliche Zweifel daran, ob der Beschluss mit höherrangigem Recht vereinbar ist und den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt. Aus diesem Grund bittet die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde, die Rechtmäßigkeit des Ratsbeschlusses umfassend zu überprüfen.</p>
<p>Das beschlossene Verbot greift in die allgemeine Handlungsfreiheit der betroffenen Menschen nach Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes ein. Soweit das Verbot in der Praxis nahezu ausschließlich wohnungslose und besonders hilfebedürftige Menschen betrifft, stellt sich darüber hinaus die Frage, ob dem Gleichbehandlungsgebot des Artikels 3 Grundgesetz hinreichend Rechnung getragen wurde. Eingriffe in grundrechtlich geschützte Freiheiten bedürfen einer tragfähigen gesetzlichen Grundlage und müssen insbesondere dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen.</p>
<p>Nach dem Verständnis der Fraktion bestehen Zweifel, ob ein pauschales Bettelverbot innerhalb eines festgelegten räumlichen Bereichs geeignet, erforderlich und angemessen ist, um die von der Stadt verfolgten ordnungsrechtlichen Ziele zu erreichen. Insbesondere erscheint fraglich, ob möglichen Beeinträchtigungen der Außengastronomie nicht bereits auf Grundlage des bestehenden Polizei- und Ordnungsrechts im Einzelfall wirksam begegnet werden kann. Sollte dies der Fall sein, wäre zu prüfen, ob ein generelles Verbot überhaupt erforderlich ist.</p>
<p>Darüber hinaus bittet Die Linke &amp; Tierschutzpartei um Prüfung, ob der Rat der Stadt Dortmund über eine ausreichende gesetzliche Ermächtigungsgrundlage verfügt, um ein derartiges Verbot durch Satzung oder ordnungsbehördliche Regelung einzuführen.</p>
<p>Nach der Auffassung der Fraktion bedarf ein derartiger Grundrechtseingriff einer besonders sorgfältigen rechtlichen Begründung. Daher bittet Die Linke &amp; Tierschutzpartei die Bezirksregierung insbesondere zu prüfen, ob der Ratsbeschluss auf einer hinreichenden gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage beruht, ob die beschlossene Regelung mit den Grundrechten vereinbar ist, ob der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ausreichend berücksichtigt wurde, ob mildere und gleich geeignete Mittel zur Verfügung stehen und ob der Beschluss insgesamt den Anforderungen des Kommunal- und Verfassungsrechts entspricht.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund bittet Sie, den Ratsbeschluss im Rahmen Ihrer Zuständigkeit nach der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen kommunalaufsichtlich zu prüfen und über das Ergebnis Ihrer rechtlichen Bewertung zu unterrichten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Fatma Karacakurtoğlu &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Utz Kowalewski &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Fraktionsvorsitzende &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fraktionsvorsitzender&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-448648</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:10:05 +0200</pubDate>
                <title>Schämt Euch! Bettelverbot beschlossen</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/schaemt-euch-bettelverbot-beschlossen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Dortmund gibt es ab sofort (ab öffentlicher Bekanntmachung) ein Bettelverbot – jeweils in einem 5 Meter Radius um die Außengastronomie. CDU, SPD, FDP/Bürgerliste und AfD (eigentlich alle Fraktionen außer den Grünen und der Linksfraktion) fühlen sich unwohl beim Anblick von Armut – und wollen dieses Unwohlsein auch Gästen und Gastronomen ersparen. Sie stimmten deshalb mehrheitlich im Rat (09.07.2026) für das neue Bettelverbot, das erst einmal für ein Jahr gilt und sogar stilles Betteln umfasst.&nbsp;<br><br>Auch Gastronom*innen und Restaurant-Besucher*innen hätten Rechte, wurde mehrfach von den Befürworter*innen argumentiert. Immerhin: Zumindest einige SPD-Mitglieder räumten ein, dass die Entscheidung unpopulär sei und wanden sich, dass die Entscheidung doch notwendig wäre. Und ein Gericht könne ja klären, ob die Entscheidung rechtlich überhaupt sei.&nbsp;</p>
<p>Das Kollektiv „schlafen statt strafen“ jedenfalls hat schon eine Klage angedroht.&nbsp;<br>&nbsp;</p><blockquote><p><i><strong>Armut verschwindet nicht, weil wir sie verbieten.</strong></i></p></blockquote><p><br>Die Ratsmitglieder der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei sind fassungslos über die Entscheidung im Rat.&nbsp;<br>Fraktionsvorsitzende&nbsp;<strong>Fatma Karacakurtoğlu</strong> ging empört ans Rednerpult:&nbsp;</p>
<p><i>„Heute entscheiden wir nicht über eine Kleinigkeit in einer Ordnungsverordnung.</i><br><i>Heute entscheiden wir darüber, welches Menschenbild unsere Stadt hat.</i></p>
<p><i>Wir entscheiden darüber, wie Dortmund mit den Schwächsten unserer Gesellschaft umgeht. Mit Obdachlosen, Suchterkrankten, psychisch kranken…Mit Menschen, die so verzweifelt sind, dass sie fremde Menschen um Hilfe bitten und unsere Antwort soll sein:</i></p>
<p><i><strong>Ein Verbot.</strong></i></p>
<p><i>Das macht mich fassungslos. Besonders deshalb, weil wir noch vor wenigen Monaten gemeinsam einen anderen Weg beschlossen haben.</i></p>
<p><i>Wir haben uns fraktionsübergreifend auf das Zürcher Modell verständigt.</i></p>
<p><i>Wir haben beschlossen, dass soziale Maßnahmen Vorrang vor ordnungspolitischen Maßnahmen haben.</i></p>
<p><i>Wir haben beschlossen, dass wir Ursachen bekämpfen wollen und nicht Symptome.</i></p>
<p><i>Wir haben beschlossen, dass Streetwork, Suchthilfe, Housing First, Prävention und psychosoziale Unterstützung der richtige Weg sind.</i></p>
<p><i>Und heute?</i></p>
<p><i>Heute sollen wir genau das Gegenteil beschließen.</i></p>
<p><i>Heute soll ein Bettelverbot kommen, obwohl die Verwaltung in ihrer eigenen Begründung schreibt, dass stilles Betteln grundsätzlich weder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit noch für die öffentliche Ordnung darstellt.&nbsp;</i></p>
<p><i>Wenn selbst die Begründung der Verwaltung erklärt, warum ein Bettelverbot problematisch ist, frage ich mich ernsthaft:</i></p>
<p><i>Warum beschließen wir es dann überhaupt?</i></p>
<p><i>Weil Armut stört?</i></p>
<p><i>Weil sie nicht ins Bild einer schönen Außengastronomie passt?</i></p>
<p><i>Weil wir lieber den Menschen entfernen als das Problem zu lösen?</i></p>
<p><i>Armut verschwindet nicht, weil wir sie verbieten.</i></p>
<p><i>Wohnungslosigkeit endet nicht durch Platzverweise.</i></p>
<p><i>Suchterkrankungen werden nicht durch Bußgelder geheilt. Übrigens Keiner von uns kann mit Sicherheit sagen, dass ihm das niemals passieren wird.</i></p>
<p><i>Wir verschieben die Menschen lediglich von einem Ort zum nächsten.</i></p>
<p><i>Das ist keine Lösung. Das ist Verdrängung.</i></p>
<p><i>Und ich frage insbesondere CDU und SPD:</i></p>
<p><i>Was ist aus Ihren eigenen Werten geworden?</i></p>
<p><i>Sozial bedeutet, Armut zu bekämpfen. Nicht Arme.</i></p>
<p><i>Wenn wir anfangen, Menschen zu bestrafen, weil ihre Armut sichtbar wird, dann haben wir als Gesellschaft etwas Grundlegendes verloren.</i></p>
<p><i>Ich möchte in einer Stadt leben, die nicht fragt:</i></p>
<p><i>"Wie werden wir die Armen los?"</i></p>
<p><i>Sondern: "Wie holen wir sie zurück in ein würdevolles Leben?"&nbsp;</i></p>
<p><i>In dem wir mutig sind und an unserem eigenen Ratsbeschluss halten.</i></p>
<p><i>Denn eines ist doch offensichtlich:</i></p>
<p><i>Wer Armut mit Ordnungsrecht bekämpft, bekämpft nicht die Ursachen, sondern die Menschen.</i></p>
<p><i>Ich appelliere deshalb an alle demokratischen Fraktionen:</i></p>
<p><i>Bleiben Sie bei dem, was wir gemeinsam beschlossen haben.</i></p>
<p><i>Lehnen Sie diese Vorlage und auch den SPD-Änderungsantrag ab.</i></p>
<p><i>Denn die Frage, über die wir heute entscheiden lautet:</i></p>
<p><i>"Was für eine Stadt wollen wir sein?"</i></p>
<p><i>Eine Stadt, die Menschen in ihrer größten Not verdrängt oder eine Stadt, die ihnen die Hand reicht?</i></p>
<p><i>Ich weiß, auf welcher Seite ich stehen möchte.“</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Arbeit, Wirtschaft</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-448647</guid>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:05:08 +0200</pubDate>
                <title>Bauarbeiten an der Messe gehen weiter - Linke &amp; Tierschützer enttäuscht über Umgang mit Gedenkstätte </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/bauarbeiten-an-der-messe-gehen-weiter-linke-tierschuetzer-enttaeuscht-ueber-umgang-mit-gedenkstaette/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für Dortmund war der 9. Juli 2026 aus Sicht der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei kein besonders guter Tag. Die Mehrheit des Rates der Stadt Dortmund hat an diesem Tag eine Entscheidung getroffen, über die die Linken &amp; Tierschützer nicht glücklich sind: &nbsp;die Entscheidung über das Strafgefangenenlager Stalag IV D.&nbsp;</p>
<p><strong><u>Strafgefangenenlager Stalag IV D – Bauarbeiten für neue Messehallen gehen trotz archäologischer Funde weiter</u></strong></p>
<p>Schneller Neubau von neuen Messehallen - oder ein Baustopp zugunsten der Ausgrabungen für eine bleibende Gedenkstätte in Erinnerung und Mahnung an das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag VI D?&nbsp;<br>Eine gute Stunde diskutierte der Rat der Stadt Dortmund am 9. Juli 2026 über eines der dunkelsten Kapital Dortmunds: das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag IV D an den Westfalenhallen. Die Reste des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers waren während der Bauarbeiten für die neuen Hallen entdeckt und freigelegt worden.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Während sich Grüne + Volt sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei für einen sofortigen Baustopp aussprachen, folgten die Mehrheit von SPD, CDU, FDP und AfD den Forderungen des OB, der – so ist aus einer Akteneinsicht der Grünen bekannt – sich für einen raschen Baufortschritt ausgesprochen hatte. Und nicht nur das: Die Entdeckung, die bereits internationels Interesse ausgelöst hat, solle man „aussitzen“ und bei Anfragen „belanglos antworten“, steht in den Unterlagen der Stadt, die die Grünen öffentlich gemacht haben.</p>
<p><strong>Utz Kowalewski</strong>, Vorsitzender der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei zeigte sich entsetzt.&nbsp;<br>Wie schon in den Jahren 1939 bis 1945 würden aktuell wieder wirtschaftliche Aspekte über Menschenrecht gestellt, kritisierte er. Doch ein Ergänzungsantrag der Linken &amp; Tierschutzpartei, in dem ein Baustopp gefordert wurde, um alle archäologischen Funde umfassen zu dokumentieren, fand keine Mehrheit. &nbsp;Auch der grüne Antrag, die mit den Bauarbeiten verbundenen Maßnahmen zur Abtragung der freigelegten Bodendenkmäler bis zum Beschluss eines ausgearbeiteten Gedenkstättenkonzepts auszusetzen, fand keine breite Zustimmung. Ebenso wenig der grüne Vorschlag, erst ein Gedenk- und Erinnerungskonzept abzuwarten. <strong>Beschlossen wurde, die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Messehallen voranzutreiben.</strong> Immerhin: Die historischen Fundstücke sollen – Zitat: „ an einer angemessenen Stelle zugänglich gemacht werden, soweit sie in Dortmund verbleiben.“</p>
<p>Unser Ratsmitglied <strong>Marianne Süßmuth</strong> war fassungslos. „Welche Prioritäten setzt hier unsere Stadt? Es sind die falschen. Ein Gedenkort wirkt am stärksten, wo das Verbrechen stattgefunden hat. Und wir brauchen Zeit. Für eine umfassende Untersuchung und einen würdevollen Umgang mit den Opfern.“ &nbsp;Und unser Ratsmitglied <strong>Angelika Remiszewski </strong>ergänzte: Die Geschichte des Lagers und seiner Menschen müsse am Original-Schauplatz aufgearbeitet und aufbereitet werden - auch aus pädagogischer Sicht. Das unzählige menschliche Leid dürfte nicht unter dem Messe-Trubel verschüttet bleiben.</p>
<p>Carla Neumann-Lieben (SPD) konterte: Zur Dortmunder Geschichte gehörten auch die Gegenwart und die Westfalenhalle. Das bedeute Musik, Information und Fröhlichkeit. Die SPD setze sich für Erinnerung, aber auch für das heutige Leben ein. Eine Gedenkstätte und die Erweiterung der Westfalenhalle, das funktioniere.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund:</strong>&nbsp;<br>Während des 2. Weltkriegs sollen im Stalag (Stammlager) IV D rund 300.000 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa interniert und zur Arbeit gezwungen worden sein. Mindestens 6000 davon sollen aufgrund der schlimmen Haftbedingungen, wegen Misshandlungen, Krankheiten, Unterernährung oder den Folgen der Zwangsarbeit ums Leben gekommen sein.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Kultur, Sport, Freizeit</category>
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            </item>


            
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                <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:12:21 +0200</pubDate>
                <title>Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen &amp; Volt und Die Linke &amp; Tierschutzpartei unterstützen die Fortschreibung des Stadtbahnentwicklungskonzepts</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/fraktionen-spd-buendnis-90-die-gruenen-volt-und-die-linke-tierschutzpartei-unterstuetzen-die-fortschreibung-des-stadtbahnentwicklungskonzepts/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Rat der Stadt Dortmund wurde am 9. Juli 2027 der Abschlussbericht der 1. Stufe zum Stadtbahnentwicklungskonzept vorgelegt, in der 25 Maßnahmenideen bewertet und priorisiert wurden. Auf dieser Grundlage soll die weitere Bearbeitung der 2. Stufe beauftragt werden, bei der Maßnahmen mit der höchsten Bewertung näherungsweise geplant und weiterbetrachtet werden. Die Fraktionen von SPD, Grünen + Volt sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei sind zufrieden.&nbsp;</p>
<p>Die bisherige Bewertung zeigt, dass eine Vielzahl der Maßnahmen bereits heute verkehrlich sinnvoll ist. <i><strong>Christina Alexandrowiz (SPD)</strong></i>: „Gleichzeitig besteht bislang ein Defizit an verbindlichen Zeitplänen, konkreten Planungsschritten, transparenter politischer Steuerung und zugänglichen Informationen für die Öffentlichkeit“.</p>
<p>Im Zuge der Beratung in den Ausschüssen des Rates hatten die drei Fraktionen SPD; Grüne + Volt sowie <strong>Die Linke &amp; Tierschutzpartei</strong> mit einem gemeinsamen Antrag Ergänzungen eingebracht, die eine nachhaltige, effektive und nachfrageorientierte Entwicklung der Dortmunder Stadtbahn sichern sollen. Dafür werden einige, ursprünglich niedriger eingestufte und doch sehr wichtige, Maßnahmen hochgestuft und ausgearbeitet. Eine davon ist die bekannte Verlängerung der U44 von Westfalenhütte nach Kirchderne. Außerdem soll für jede Maßnahme eine Trassensicherung beschlossen werden.</p>
<p>Nicht weiter bearbeitet werden sollen hingegen die H-Bahn-Maßnahmen (09, 13b, 16b). „Aufgrund niedriger Kapazitäten, geringer erreichter Wirkung und hoher Planungsaufwände sollen diese, vor allem nicht zulasten von wirksameren Lösungen, etwa einer Stadtbahn oder eines SPNV-Anschlusses, weiter die Ressourcen blockieren“ erklärt <i><strong>Daniel Tsvelenev</strong></i>.</p>
<p>Zur frühzeitigen Verbesserung der Angebotsqualität soll für prioritäre Stadtbahnverlängerungen ein Vorlaufbetrieb im Busnetz konzipiert werden. Mit einem 10-Minuten-Takt sollen Nachfragepotenziale frühzeitig erschlossen, die spätere Stadtbahntrasse vorbereitet und belastbare Daten für weitere Berechnungen geliefert werden. Der ergänzende Vorlaufbetrieb durch leistungsfähige Buslinien ermögliche zudem eine kurzfristige Angebotsverbesserung und stärke den ÖPNV bereits vor Fertigstellung der Infrastrukturprojekte.</p>
<p>„Besonders wichtig ist es, dass wir in verbindliche Zeit- und Planungsschienen kommen und etwas Druck dahinter bekommen“ betont <i><strong>Thomas Eltner (Grüne + Volt)</strong></i>. „Durch eine verbindliche Leistungsphasenplanung, effiziente Fördermittelakquise und regelmäßige Berichterstattung soll sichergestellt werden, dass die Fortschreibung des Konzeptes nicht nur konzeptionell bleibt, sondern in eine realisierbare Umsetzung überführt wird“.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verkehr, Bauen</category>
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                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 19:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Streetwork in Dortmund sichern: Fraktionen bringen erfolgreich Dringlichkeitsantrag in den Rat ein</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/streetwork-in-dortmund-sichern-fraktionen-bringen-erfolgreich-dringlichkeitsantrag-in-den-rat-ein/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktionen Die Linke &amp; Tierschutzpartei, SPD sowie Bündnis 90/Die Grünen + Volt haben &nbsp;zur Ratssitzung am 09.07.2026 einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag eingebracht, um die Arbeit des Streetworks in Dortmund kurzfristig zu sichern. <strong>Der Antrag wurde vom Rat mehrheitlich so beschlossen.</strong><br><br>Hintergrund ist die prekäre Situation des Streetwork-Cafés in der Leopoldstraße, das seit Mitte Mai aufgrund eines Schimmelbefalls nicht mehr genutzt werden kann. Nach Einschätzung der Landesarbeitsgemeinschaft Streetwork/Mobile Jugendarbeit NRW kann das Angebot seitdem nur noch stark eingeschränkt aufrechterhalten werden. Vertrauliche Beratung, Aufenthaltsmöglichkeiten und niedrigschwellige Hilfen für junge Menschen sind derzeit nur eingeschränkt möglich.</p>
<p><strong>Die Situation lässt keinen Aufschub zu</strong></p>
<p>Für die antragstellenden Fraktionen ist klar, dass diese Situation keinen Aufschub zulässt. „Wenn ein Angebot wegfällt, das für viele junge Menschen die erste und oft einzige Anlaufstelle ist, muss die Stadt unverzüglich handeln“, erklärt der kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecher <strong>Moritz Heller</strong> für Die Linke &amp; Tierschutzpartei. Auch für die dort tätigen Beschäftigten ist der derzeitige Zustand untragbar. Deshalb werde der Antrag als Dringlichkeitsantrag eingebracht.</p>
<p>Auch die SPD sieht akuten Handlungsbedarf. „Streetwork ist gelebte Prävention. Jeder Tag, an dem diese Arbeit nur eingeschränkt möglich ist, verschärft die Probleme für die Betroffenen und erhöht den Druck auf andere Hilfesysteme“, so <strong>Anna Spaenhoff</strong>, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie.</p>
<p><strong>Dauerhafte Lösung muss entwickelt werden</strong></p>
<p>Der Antrag fordert die Verwaltung auf, umgehend geeignete Übergangsräume bereitzustellen, damit Beratung, Versorgung und Beziehungsarbeit wieder in einem angemessenen Rahmen stattfinden können. Gleichzeitig soll parallel eine dauerhafte Lösung für den Standort entwickelt werden. „Gute Jugendhilfe braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Die müssen wir jetzt schnell wieder schaffen“, betont<strong>&nbsp;Britta Gövert</strong>, stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie, für Bündnis 90/Die Grünen &amp; Volt.</p>
<p>Bis dahin soll das Angebot so umfassend wie möglich abgesichert und die politischen Gremien regelmäßig über den Stand informiert werden.</p>
<p>Die Fraktionen sind sich einig: Das Dortmunder Streetwork ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Jugendhilfe. Die aktuelle Situation darf nicht dazu führen, dass junge Menschen den Zugang zu Unterstützung verlieren oder die Beschäftigten ihre wichtige Arbeit dauerhaft unter unzureichenden Bedingungen leisten müssen. Deshalb ist schnelles Handeln jetzt notwendig.</p>
<p><strong>UPDATE</strong></p>
<p><strong>In der Ratssitzung hatte Anna Spaenhoff (SPD) die Situation vor Ort als “unzumutbar” geschildert. Diese sei weder den Beschäftigten noch dem Klientel zuzumuten.</strong></p>
<p><strong>Moritz Heller, Ratsmitglied für Die Linke &amp; Tierschutzpartei, wetterte, dass es unglaublich sei, dass die Stadtverwaltung nicht darüber informiert habe, dass so ein zentrales Angebote derzeit nicht funktioniere. Seit zwei Monaten Monaten werde nur ein Minimalprogramm gefahren, die wichtigste Überlebenshilfe für junge Menschen, der Erhalt von warmen Essen, die postalische Erreichbarkeit, die Möglichkeit zu Duschen… alles sei eingeschränkt. Seit Mai bereits könnten die Mitarbeitenden ihrer &nbsp;herausfordernden und wertvollen Arbeit nicht mehr vernünftig nachzukommen.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Nun hat die Mehrheit des Rates beschlossen, dass unverzüglich eine Übergangslösung angeboten werden muss, aber auch, dass dauerhaft nutzbare Räume zur Verfügung gestellt werden müssen. &nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 18:23:00 +0200</pubDate>
                <title>SPNV-Offensive und mehr Stadtbahn für Dortmund – Schritt für Schritt in Richtung Verkehrswende, Klimaschutz und sozialgerechter &amp; leistungsfähiger Mobilität</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/spnv-offensive-und-mehr-stadtbahn-fuer-dortmund-schritt-fuer-schritt-in-richtung-verkehrswende-klimaschutz-und-sozialgerechter-leistungsfaehiger-mobilitaet/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>„Dortmund ist als größte Stadt der Metropole Ruhr ein zentraler Eisenbahnknoten in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig leidet die Stadt unter überlasteten Straßen, hohen Pendler*innenzahlen, unzureichender Taktung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sowie erheblichen Kapazitätsengpässen im Bahnknoten Dortmund“.</i></p>
<p>So lautet der erste Satz der von den Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen &amp; Volt und Die Linke &amp; Tierschutzpartei vorgeschlagenen Resolution des Rates der Stadt Dortmund an Land, Bund und die DB InfraGO. Diese Resolution wurde am 9. Juli 2026 in den Rat eingebracht und vorerst auf die nächste Ratssitzung am 01.10.2026 vertagt.</p>
<p>Mit der gemeinsamen Initiative soll sowohl ein Signal des Rates der Stadt Dortmund nach außen als auch ein Auftrag, die Leistungsfähigkeit und Qualität des SPNV in Dortmund zu sichern und auszubauen, gegeben werden.</p>
<p>„Leistungsfähiger SPNV und nachhaltige Stadtentwicklung sind untrennbar miteinander verbunden“ sagt <i><strong>Thomas Eltner</strong></i>, Ratsmitglied und Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen &amp; Volt im Planungs- und Mobilitätsausschuss. „Neue und bestehende Bahnhaltepunkte müssen deshalb konsequent nach dem städtebaulichen Leitprinzip des „Transit Oriented Development“ (TOD) entwickelt werden“. Ziel ist eine integrierte Stadtentwicklung, die durch kurze Wege (insbesondere zu Haltestellen), urbane Nutzungsmischung, und konsequente Ausrichtung von Wohnen, Arbeiten, Versorgung und sozialer Infrastruktur auf leistungsfähige öffentliche Verkehrsangebote gekennzeichnet ist.</p>
<p>Das Zielnetz Rhein-Ruhr 2040 sowie das RRX-Zielnetz zeigen konkrete Wege auf, wie mit gezielten Infrastrukturmaßnahmen erhebliche Verbesserungen erreicht werden können. „Die Konzepte verfehlen allerdings bislang aufgrund nicht ausreichender Priorisierungen auf Bundes- und Landesebene ihre Zeitziele“ fügt <i><strong>Christina Alexandrowiz</strong></i>, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, zu. Das Ruhrgebiet verfüge über eines der dichtesten Schienennetze Deutschlands, dessen Potenziale bislang jedoch nicht ausreichend genutzt werden. „Das bestehende S-Bahn- und Regionalbahnnetz entspricht weder hinsichtlich der Taktung noch der Erschließungsqualität den Anforderungen einer modernen Metropolregion und wird der dauerhaft hohen Nachfrage nicht gerecht“.</p>
<p>Mit der Resolution soll die Stadt Dortmund den Ausbau der SPNV-Infrastruktur, den Bau bereits geplanter und potenziell möglicher Haltepunkte und die Umsetzung der Zielnetze prioritär fordern. Außerdem soll sich für eine langfristige Finanzierung der Infrastruktur sowie vor allem auch des Betriebs eingesetzt werden. „Neben den neuen Stationen und Schienen ist es immer mehr der laufende Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs, der finanzielle Sorgen für die Zukunft bereitet“ stellt der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei, <i><strong>Daniel Tsvelenev, </strong></i>fest. Der SPNV und ÖPNV müsse langfristig als Daseinsvorsorge gesichert und gestärkt werden. „Die Verkehrswende gelingt nur mit einem starken, verlässlichen und eng getakteten Schienenverkehr. Dortmund muss dabei als einwohner*innenstärkste Stadt des Ruhrgebiets eine führende Rolle übernehmen, Stadtentwicklung und Ausbau des öffentlichen Nahverkehres integriert zu planen“ unterstreicht <i><strong>Tsvelenev</strong></i> für die drei Fraktionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Verkehr, Bauen</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448644</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Förderverein übergibt Schreiben an OB und Fraktionen</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/foerderverein-uebergibt-schreiben-an-ob-und-fraktionen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Förderverein Gedenkstätte Steinwache-Internationales Rombergparkkomitee e.V. hat am Donnerstag, 9. Juli, - vor der Ratssitzung - ein Schreiben an den Oberbürgermeister, an die (demokratischen) Ratsfraktionen und an die Bezirksvertretung Innenstadt West übergeben. Mit dabei waren auch mehrere Ratsmitglieder der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei (rechts im Bild).&nbsp;<br><br>In dem Schreiben geht um die Ausgrabungen an den Westfalenhallen, wo im Rahmen von Bauarbeiten die Überreste des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VI D gefunden wurden. Der Förderverein fordert die Einrichtung eines sichtbaren und öffentlich zugänglichen Erinnerungsortes und die Möglichkeit zur Mitwirkung an einer Konzeption. “Die aktuellen archäologischen Funde bieten die einmalige Chance, einen lange übersehenen historischen Ort sichtbar zu &nbsp;machen. Diese Chance sollte Dortmund nutzen”, heißt es in dem Schreiben.</p>
<p>Im anschließend stattfindenden Rat waren sich alle Fraktionen und Gruppen einig, dass die archäologischen Funde im Rahmen einer Gedenkstätte für die Nachwelt als ein Ort der Erinnerung und Mahnung aufbereitet werden sollen. Dissens und leidenschaftliche Diskussionen gab es lediglich darüber, wo genau dieser Ort sein soll und ob dafür die Zeit der Ausgrabungen die Bauarbeiten für die neuen Messehalten ruhen sollen. (Siehe eigener Text).&nbsp;</p>
<p>Mehr Infos: <a href="http://www.steinwache-rombergparkkomitee.org" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">www.steinwache-rombergparkkomitee.org</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 16:50:01 +0200</pubDate>
                <title>Bettelverbot - Verstößt es gegen geltendes Recht ? </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/bettelverbot-verstoesst-es-gegen-geltendes-recht/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Ausschuss für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung wurde am 7. Juli noch ein Antrag der Fraktion DIE LINKE &amp; Tierschutzpartei zum geplanten Bettelverbot eingebracht. Die Fraktion hält den Vorschlag der Verwaltung für rechtlich bedenklich. Es gibt bisher keine vergleichbare Regelung in Deutschland. - Hier ist der Antrag, der vermutlich am 9. Juli auch im Rat beraten wird:</p>
<p>Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei&nbsp;bittet den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden um Beratung und Beschlussfassung des folgenden Prüfauftrags:</p>
<p>Die Linke &amp; Tierschutzpartei hält die vorgesehenen Regelungen zum sogenannten Bettelverbot in der&nbsp;Vorlage (DS-Nr. 02253-26) sowie in dem Änderungsantrag (DS-Nr. 02253-26/2) nicht nur menschlich, sondern auch rechtlich für sehr bedenklich und geht davon aus, dass sie gegen höherrangiges Recht verstoßen könnten. Daher soll gründlich geprüft werden, ob die vorgesehenen Regelungen mit geltendem Recht vereinbar sind.&nbsp;</p>
<p>Die Verwaltung möge daher prüfen,</p><ol><li>ob die vorgesehenen Regelungen mit Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes vereinbar sind.</li><li>ob sie mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar sind, insbesondere unter Berücksichtigung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Verfahren Lacatus gegen Schweiz&nbsp;vom 19. Januar 2021.</li><li>ob sie mit der eigenen rechtlichen Bewertung der Verwaltung vereinbar sind, wonach stilles Betteln grundsätzlich keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung darstellt.</li><li>ob sie mit dem vom Rat beschlossenen Vorrang sozialpolitischer vor ordnungspolitischen Maßnahmen vereinbar sind.</li><li>ob die vorgesehenen Regelungen mit Art. 3 des Grundgesetzes sowie den Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vereinbar sind und diskriminierende Auswirkungen insbesondere gegenüber armutsbetroffenen und wohnungslosen Menschen entfalten können.</li><li>ob sie gegen sonstiges höherrangiges Bundes-, Landes- oder Europarecht verstoßen.</li><li>welche Auswirkungen die Regelungen auf armutsbetroffene und wohnungslose Menschen sowie auf die Inanspruchnahme bestehender Hilfsangebote haben.</li></ol><p><strong>Begründung:</strong></p>
<p>Die beiden oben genannten Vorlagen greifen in erheblicher Weise in die Rechte armutsbetroffener und wohnungsloser Menschen ein. Aus Sicht der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei bestehen erhebliche Zweifel daran, dass die vorgesehenen Regelungen mit dem Grundgesetz, der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie der einschlägigen Rechtsprechung vereinbar sind. Vor einer Beschlussfassung ist deshalb eine umfassende rechtliche Prüfung zwingend erforderlich.</p>
<p>Bereits Art.1 Abs.1 des Grundgesetzes stellt unmissverständlich klar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dieser Grundsatz muss auch im Umgang mit Menschen gelten, die von Armut oder Wohnungslosigkeit betroffen sind. Staatliches Handeln darf nicht dazu führen, dass diese Menschen ausgegrenzt, stigmatisiert oder aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden.</p>
<p>Darüber hinaus wirft die praktische Umsetzung der vorgesehenen Regelungen erhebliche Fragen auf. Stilles Betteln ist häufig nicht eindeutig als solches erkennbar. Es besteht daher die Gefahr, dass Menschen allein aufgrund ihres Erscheinungsbildes, ihrer Kleidung oder ihrer vermuteten sozialen Situation kontrolliert, angesprochen oder sanktioniert werden. Eine solche Praxis birgt das erhebliche Risiko diskriminierender Maßnahmen und einer Ungleichbehandlung von Menschen in Armut.</p>
<p>Nach Kenntnis der Fraktion wäre Dortmund zudem die erste Kommune in Deutschland, die ein ausdrückliches Verbot des stillen Bettelns in dieser Form einführt. Dortmund sollte nicht die Stadt sein, die mit einem derart weitreichenden Eingriff in die Rechte armutsbetroffener Menschen bundesweit einen solchen Präzedenzfall schafft und mit einem derart problematischen Beispiel vorangeht.</p>
<p>Unabhängig von der rechtlichen Bewertung hält die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei die vorgesehenen Regelungen für den falschen Weg. Armut, Wohnungslosigkeit und soziale Not werden durch Verbote nicht beseitigt, sondern lediglich aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Wer Menschen bestraft, weil sie auf Hilfe angewiesen sind, bekämpft nicht die Ursachen von Armut, sondern deren Sichtbarkeit.&nbsp;</p>
<p>Die Einführung eines solchen Verbots wäre aus unserer Sicht nicht nur rechtlich bedenklich, sondern auch sozialpolitisch, moralisch, ethisch und menschlich ein schwerwiegender Fehler. Wir appellieren daher an alle Fraktionen, die beiden Vorlagen nach Abschluss der rechtlichen Prüfung abzulehnen und stattdessen auf soziale Hilfen statt auf ordnungsrechtliche Verdrängung zu setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>gez. Fatma Karacakurtoğlu, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-448569</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 18:52:41 +0200</pubDate>
                <title>Armut ist kein Verbrechen!!! Die Linke &amp; Tierschutzpartei lehnt Bettelverbot und SPD-Pilotprojekt entschieden ab</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/armut-ist-kein-verbrechen-die-linke-tierschutzpartei-lehnt-bettelverbot-und-spd-pilotprojekt-entschieden-ab/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nein zum geplanten Bettelverbot! Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund lehnt sowohl die geplante Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung als auch den Änderungsantrag der SPD entschieden ab.</p>
<p>Mit der neuen Verordnung der Stadtverwaltung soll künftig auch stilles Betteln im Umkreis von fünf Metern um die Außengastronomie verboten werden.&nbsp;</p>
<p>„Der SPD-Zusatzantrag macht diese Regelung aus unserer Sicht nicht besser. Er sieht lediglich vor, das Verbot zunächst für zwölf Monate als Pilotprojekt einzuführen und anschließend zu evaluieren. Das Grundproblem bleibt bestehen: Armut wird nicht bekämpft, sondern verdrängt“, kommentiert die Vorsitzende der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei, Fatma Karacakurtoğlu.</p>
<p>Besonders irritierend sei dabei, dass die Verwaltung in ihrer eigenen Begründung ausdrücklich feststellt, dass stilles Betteln grundsätzlich weder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit noch für die öffentliche Ordnung darstelle und ein flächendeckendes Bettelverbot rechtlich unzulässig wäre. Dennoch soll eine neue Verbotszone geschaffen werden.&nbsp;</p>
<p>Mit der geplanten Verordnung wird nach Auffassung der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei zudem ein Grundsatz infrage gestellt, den der Rat der Stadt Dortmund erst vor wenigen Wochen mit großer Mehrheit beschlossen hat: Im Zusammenhang mit dem „Zürcher Modell“ hat der Rat ausdrücklich festgelegt, dass sozialpolitische Maßnahmen Vorrang vor ordnungspolitischen Maßnahmen haben. Genau dieses Prinzip sollte den zukünftigen Umgang mit den Herausforderungen in der Innenstadt prägen.</p>
<p>„Die jetzt vorgelegte Verordnung geht jedoch den entgegengesetzten Weg. Statt zunächst Hilfen auszubauen, soziale Angebote zu stärken und Menschen aus ihrer Not herauszuführen, wird auf Verbote und Verdrängung gesetzt“, sagt Fatma Karacakurtoğlu. Und sie ergänzt. „Es ist erschreckend, dass in Dortmund ernsthaft darüber diskutiert wird, wie Armut effektiver verdrängt werden kann, statt darüber, wie wir sie wirksam bekämpfen. Niemand sitzt freiwillig auf der Straße und bittet fremde Menschen um Hilfe. Hinter jedem bettelnden Menschen stehen Schicksale: Wohnungslosigkeit, Suchterkrankungen, psychische Erkrankungen oder existenzielle Armut. Diese Menschen brauchen Unterstützung und keine weiteren Verbote.“</p>
<p>Auch der Änderungsantrag der SPD überzeugt die Fraktion nicht. „Ein Unrecht wird nicht dadurch besser, dass man es zunächst nur für ein Jahr ausprobiert. Wer weiß, dass eine Maßnahme die Schwächsten unserer Gesellschaft trifft und die Ursachen ihrer Not nicht beseitigt, darf sie nicht als Pilotprojekt testen. Armut ist kein Experiment“, erklärt Helmut Pruß, der – wie Fatma Karacakurtoğlu - ebenfalls für die Fraktion im Ausschuss für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung sitzt</p>
<p>Mit großer Sorge betrachtet die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzparteo außerdem öffentliche Äußerungen des Dortmunder Ordnungsdezernenten, der die konsequente Verfolgung von Bettelnden als Erfolg darstellt. Dr. Petra Tautorat, Vorsitzende des Auschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit: „Eine Stadt sollte ihren Erfolg nicht daran messen, wie viele Menschen sie aus dem öffentlichen Raum verdrängt oder bestraft. Eine starke Stadt erkennt man daran, wie vielen Menschen sie den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.“</p>
<p><strong>Dortmund sendet das falsche Signal</strong></p>
<p>Die Linke &amp; Tierschutzpartei warnt davor, dass Dortmund mit dieser Politik ein fatales Signal aussendet.</p>
<p>Während viele Städte verstärkt auf Housing First, integrierte Suchthilfe, Streetwork und psychosoziale Unterstützung setzen, droht Dortmund den Eindruck zu erwecken, soziale Probleme zunehmend ordnungsrechtlich lösen zu wollen, kritisiert die Fraktion.&nbsp; Eine weltoffene und solidarische Stadt definiere sich nicht dadurch, wie konsequent sie Armut aus dem öffentlichen Raum verdränge. Sie zeige ihre Stärke dadurch, dass sie Menschen in Not unterstütze und ihnen Perspektiven eröffne.</p>
<p>Fatma Karacakurtoğlu:&nbsp;</p>
<p>„Wir fordern stattdessen:</p><ul class="list-normal"><li>die konsequente Umsetzung des vom Rat beschlossenen Zürcher Modells, </li><li>den Vorrang sozialpolitischer Maßnahmen vor ordnungspolitischen Eingriffen, </li><li>den Ausbau von Housing First, </li><li>mehr Streetwork und aufsuchende Sozialarbeit, </li><li>niedrigschwellige Suchthilfe und psychiatrische Versorgung, </li><li>mehr bezahlbaren Wohnraum, </li><li>eine enge Zusammenarbeit von Sozial-, Gesundheits- und Ordnungsbehörden.&nbsp;</li></ul><p>Unser Appell:&nbsp;</p>
<p>Wir rufen alle demokratischen Fraktionen auf, die geplante Ordnungsverordnung sowie den Änderungsantrag der SPD abzulehnen und stattdessen den bereits beschlossenen Weg einer sozialpolitischen Strategie konsequent weiterzugehen.</p>
<p>Ebenso appellieren wir an Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Sozialverbände, Gewerkschaften, die Gastronomie sowie alle Dortmunderinnen und Dortmunder, sich dem Bettelverbot entgegenzustellen.</p>
<p>Denn Armut verschwindet nicht, weil man sie verbietet. Wohnungslosigkeit endet nicht durch Platzverweise. Suchterkrankungen werden nicht durch Strafen geheilt.</p>
<p>Wer Armut mit Ordnungsrecht bekämpft, bekämpft nicht die Ursachen, sondern die Menschen. Armut ist kein Verbrechen. Menschlichkeit muss Leitlinie kommunalen Handelns bleiben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>öffentliche Ordnung</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-448555</guid>
                <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 17:26:33 +0200</pubDate>
                <title>Müllproblem:  Die Linke &amp; Tierschutz beantragt erfolgreich neue Regeln für Großsiedlungen in Scharnhorst und Wickede </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/muellproblem-die-linke-tierschutz-beantragt-erfolgreich-neue-regeln-fuer-grosssiedlungen-in-scharnhorst-und-wickede/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen kennen das Problem, gerade wenn sie in einer Großsiedlung wie dem Wickeder Meylantviertel oder dem Scharnhorster LEG-Siedlung leben: Die Müllcontainer quellen über, sie wurden wegen so genannter Fehlbefüllungen nicht geleert. In den gelben Tonnen – die nur Plastik und Metall schlucken sollen – liegen Essensreste und Windeln. Weitere Mülltüten landen stapelweise am Boden neben den Containern. Und die Ratten freuen sich.</p>
<p>„Das ist doch kein Zustand“, kommentierte Utz Kowalewski, Vorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei, ziemlich entsetzt nach einem Besichtigungstermin im Wickeder Meylantviertel. „Mir haben Mieter*innen erzählt, dass sie ihren Müll bis zur nächsten Leerung auf dem Balkon lagern, damit die Container-Standorte nicht noch voller werden.“ Das Problem: Wenn die Fehlbefüllungen nicht behoben werden, werden die Container erneut nicht geleert. Im besten Falle kümmert sich ein Hausmeisterservice um eine Sonderleerung. Die kostet – regulär - knapp 200 Euro pro Container. „Und diese Summe wird natürlich auf alle Mietparteien umgelegt, auch auf die, die ihren Müll ordentlich trennen“, sagt Kowalewski.</p>
<p>Er hat deshalb mit seiner Fraktion das Thema „Müll“ auf die Tagesordnung im zuständigen Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen setzen lassen und erfolgreich einen Antrag gestellt, das „Clarenberg-Modell“ (Hörde) auch auf die Großsiedlungen in Wickede und Scharnhorst auszuweiten.&nbsp;<br><br>Am Clarenberg wurden die ständig falsch gefüllten Wertstoffbehälter („gelbe Tonnen“) von der EDG komplett entfernt. Es gibt dort nur noch Restmüllbehälter, in die fast jeder Abfall geworfen werden darf. Zudem gibt es jetzt auch mehr Papier-Behälter. LEG und diverse Stadtämter unterstützen die EDG bei dieser Maßnahme. Und die EDG verwies &nbsp;zudem auf ihr Dienstleistungskonzept „Standort Service Plus“, das von der Wohnungswirtschaft aber leider immer weniger angenommen werde. „Da möchten wir gerne genaue Zahlen haben, damit wir gemeinsam an der Verbesserung der Müllsituation an den Problem-Standorten arbeiten können“, beantragte Kowalewski.</p>
<p>Zahlen hörten er und die anderen Ausschussmitglieder zuhauf (alle Angaben vom 1. Januar bis 21. Mai 2026, Quelle: EGD):</p>
<p>108.000 Behälter stehen in Dortmund.&nbsp; Bei insgesamt 1.95 Millionen Leerungen wurden im genannten Zeitraum 9880 Fehlbefüllungen alleine in den Wertstoffbehältern entdeckt. 2968 Fehlbefüllungen waren es im Papierbereich und 873 in den Biotonnen. Das sei weniger als in früheren Jahren, ließ die EDG die Mitglieder des Ausschusses wissen. Offenbar würden die Nicht-Leerungen, aber auch die Umstellung am Clarenberg Wirkung zeigen.</p>
<p>Wirkung zeigen sollen auch die Anzeigen der EDG, die wegen „illegaler“ Müllentsorgung gestellt wurden. „Offenbar verdienen sich Wohnungsgesellschaften oder Hausmeister ein Zubrot, in dem sie den Müll aus den nicht geleerten Tonnen eigenständig – an der EDG und der Stadt Dortmund vorbei - entsorgen. Da scheint es auch noch ein strukturelles Problem bei den Wohnungsgesellschaften zu geben“, sagte Jonah Blank, der ebenfalls die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen vertritt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>Klima, Umwelt</category><category>Wohnen</category>
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 16:20:18 +0200</pubDate>
                <title>Schluss mit sexualisierter Belästigung im öffentlichen Raum!</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/schluss-mit-sexualisierter-belaestigung-im-oeffentlichen-raum/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN &amp; Volt, SPD sowie Die Linke &amp; Tierschutzpartei bringen gemeinsam einen Antrag gegen sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum in die politischen Beratungen ein. Ziel ist es, sogenanntes „Catcalling“ künftig ausdrücklich als unerwünschtes Verhalten in der Dortmunder Ordnungsbehördlichen Verordnung zu benennen und den Umgang damit strukturell zu verbessern.<br><br>„Viele Menschen, insbesondere Frauen und queere Personen, erleben sexualisierte Belästigung im Alltag. Das schränkt ihre Freiheit und ihr Sicherheitsgefühl massiv ein. Wir wollen klar machen: Dortmund schaut nicht weg“, erklären Franca Fischer, Alena Blaß sowie Andrea Keßler für die drei Fraktionen.&nbsp;<br><br>Der gemeinsame Antrag sieht vor, dass die Verwaltung einen Vorschlag zur Ergänzung der Ordnungsbehördlichen Verordnung erarbeitet. Darüber hinaus soll ein verpflichtendes Fortbildungsprogramm für den Kommunalen Ordnungsdienst entwickelt werden, um Beschäftigte im Umgang mit sexualisierter Belästigung zu sensibilisieren und Handlungssicherheit zu schaffen. Zusätzlich sollen bestehende digitale Meldestrukturen erfasst und verbessert werden.<br><br>Die Fraktionen verweisen auf aktuelle Zahlen des Bundesfamilienministeriums: Demnach haben 63 Prozent der befragten Frauen bereits Sexismus erlebt oder beobachtet; besonders häufig im öffentlichen Raum oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.<br><br>„Der Begriff ‚Catcalling‘ verharmlost häufig die Erfahrungen der Betroffenen. Es geht nicht um harmlose Kommentare, sondern um Grenzüberschreitungen und Einschüchterung im öffentlichen Raum“, so die Fraktionen. „Dortmund hat mit der Beteiligung am Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ bereits ein wichtiges Zeichen gesetzt. Nun müsse diesem Bekenntnis auch konkretes kommunales Handeln folgen.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Presse</category><category>öffentliche Ordnung</category>
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Armutsrisiko und mehr: Mehr Infos über Alleinerziehende angefordert </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/armutsrisiko-und-mehr-mehr-infos-ueber-alleinerziehende-angefordert/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Alleinerziehende haben ein überdurchschnittlich hohes Armutsrisiko. Im Gleichstellungsausschuss am 23. Juni 2026 hat Rot-Grün-Rot Fragen deshalb Fragen zur &nbsp;Arbeitsmarktintegration von Alleinerziehenden in Dortmund eingebracht. Hier sind sie:&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrte Frau Vorsitzende,</p>
<p>die Fraktionen Die Linke &amp; Tierschutzpartei sowie SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN &amp; Volt bitten die Verwaltung, das Jobcenter Dortmund, die Agentur für Arbeit Dortmund sowie die Wirtschaftsförderung Dortmund zur nächsten Sitzung des Gleichstellungsausschusses einzuladen und über die Situation von Alleinerziehenden am Dortmunder Arbeitsmarkt zu berichten.</p>
<p>Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte dargestellt werden:</p><ol><li>Wie viele Alleinerziehende leben aktuell in Dortmund und wie hat sich ihre Zahl in den vergangenen fünf Jahren entwickelt?</li><li>Wie hoch ist der Anteil von Frauen unter den Alleinerziehenden in Dortmund?</li><li>Wie viele Alleinerziehende sind aktuell arbeitslos gemeldet, differenziert nach SGB II und SGB III?</li><li>Wie viele Alleinerziehende beziehen derzeit Leistungen nach dem SGB II?</li><li>Wie viele erhalten Leistungen aufgrund von chronischen Krankheiten und/oder Behinderungen?</li><li>Wie viele Alleinerziehende im Leistungsbezug sind erwerbstätig, können ihren Lebensunterhalt jedoch nicht vollständig aus eigenem Einkommen sichern?</li><li>Welche Erkenntnisse liegen zu Qualifikationen, Berufsabschlüssen, Beschäftigungsumfang, Teilzeitbeschäftigung und Vermittlungshemmnissen alleinerziehender Personen in Dortmund vor?</li><li>Welche besonderen Unterstützungsangebote, Programme und Fördermaßnahmen bestehen in Dortmund für Alleinerziehende zur Aufnahme, Stabilisierung oder Ausweitung von Erwerbstätigkeit?</li><li>Wie werden die besonderen Herausforderungen Alleinerziehender – insbesondere im Hinblick auf Kinderbetreuung, Arbeitszeiten, Qualifizierung, Mobilität und Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit – in den Unterstützungsangeboten berücksichtigt?</li><li>Welche Kooperationen bestehen zwischen Jobcenter, Agentur für Arbeit, Jugendamt, Familienbüro, Beratungsstellen, Bildungsträgern und Arbeitgeber*innen zur Unterstützung Alleinerziehender?</li><li>Welche Maßnahmen verfolgt die Wirtschaftsförderung Dortmund, um die Potenziale Alleinerziehender im Kontext von Fachkräftesicherung, Vereinbarkeit und Arbeitgeber*innengewinnung stärker zu erschließen?</li><li>Welche Handlungsbedarfe sehen Jobcenter, Agentur für Arbeit, Wirtschaftsförderung und Verwaltung, um die Arbeitsmarktchancen Alleinerziehender in Dortmund weiter zu verbessern?</li></ol><p><strong>Begründung</strong></p>
<p>Alleinerziehende tragen die Verantwortung für Kindererziehung, Alltagsorganisation und Existenzsicherung häufig weitgehend allein. Diese Lebenssituation ist mit besonderen Herausforderungen verbunden und wirkt sich unmittelbar auf die Teilhabe am Arbeitsmarkt aus.</p>
<p>Alleinerziehende sind überwiegend Frauen. Nach aktuellen Daten sind 86 Prozent der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern in Nordrhein-Westfalen Frauen. Bei den Alleinerziehenden im SGB-II-Bezug liegt der Frauenanteil bundesweit sogar bei rund 95 Prozent. Damit ist die Situation Alleinerziehender in besonderem Maße eine gleichstellungspolitische Fragestellung.</p>
<p>Gleichzeitig tragen Alleinerziehende ein überdurchschnittlich hohes Armutsrisiko. Die eigenständige Existenzsicherung wird häufig durch strukturelle Rahmenbedingungen erschwert. Hierzu zählen unter anderem fehlende oder nicht passgenaue Kinderbetreuungsangebote, eingeschränkte zeitliche Flexibilität, Teilzeitbeschäftigung, Qualifizierungsbedarfe sowie die besondere Herausforderung, Erwerbsarbeit und Sorgeverantwortung miteinander zu vereinbaren.</p>
<p>Auch für Dortmund besitzt das Thema eine hohe Relevanz. Nach Daten der Stadt Dortmund lebten Ende 2023 rund 23,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in einem alleinerziehenden Haushalt. Damit wächst nahezu jedes vierte Dortmunder Kind in einer Ein-Eltern-Familie auf.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des Fach- und Arbeitskräftebedarfs sowie der Bedeutung wirtschaftlicher Unabhängigkeit für die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen kommt der erfolgreichen Arbeitsmarktintegration Alleinerziehender eine besondere Bedeutung zu. Die Erschließung dieser Potenziale ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Armutsprävention und zur Gleichstellung von Frauen und Männern.</p>
<p>Der Gleichstellungsausschuss möchte daher einen aktuellen Überblick über die Situation Alleinerziehender am Dortmunder Arbeitsmarkt erhalten und erfahren, welche Maßnahmen bereits bestehen und welche weiteren Handlungsbedarfe gesehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Arbeit, Wirtschaft</category><category>Soziales, Gesundheit</category>
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:05:57 +0200</pubDate>
                <title>Gewässergüte in Dortmund auf dem Prüfstand </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/gewaesserguete-in-dortmund-auf-dem-pruefstand/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Umweltausschuss am 24. Juni 2026 hat der Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecher Utz Kowalewski folgende Fragen zur Gewässergüte in Dortmund vorbereitet:<br><br>Sehr geehrte Frau Vorsitzende,<br><br>ein Monitoring der Gewässer in Dortmund ist unabdingbar und wird ja auch &nbsp;durch verschiedene öffentliche Stellen durchgeführt. Um den Ausschuss &nbsp;auf den neuesten Stand zu bringen und Entwicklungen nachzuverfolgen bitten wir um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:<br><br>1) Wie verändert sich die Gewässergüte der Emscher vom Eintritt auf Dortmunder Stadtgebiet bis zum Verlassen des Dortmunder Stadtgebietes?<br><br>2) Wie stellt sich die Gewässergüte des Körnebachs im Bereich Husen-Kurl dar? Dabei ist insbesondere auf die Altlastensituation der Industriebrachen einzugehen, sowie die landwirtschaftlichen Einträge in diesem Bereich.<br><br>3) Wie ist der aktuelle Gewässerstatus des Lanstroper Sees insbesondere im Bereich der ehemaligen Deponieflächen?<br><br>4) Wie hat sich die Gewässerqualität des Herrentheyer Bachs nach seiner Renaturierung durch die Emschergenossenschaft verändert? Welchen Einfluss auf die Biodiversität hatte die Maßnahme?<br><br>5) Welche Veränderungen der Gewässerqualität hat der Rüpingsbach in den letzten 10 Jahren erfahren? Sind hier Veränderungen durch die bachnahen Baumaßnahmen erkennbar? Wie hat sich die Artenschutzfrage entwickelt (Stichwort Eisvogel)?<br><br>6) Wie stellt sich die Entwicklung des Phönixsees hinsichtlich der Gewässerqualität dar? Ist der Einsatz von Phosphatabsorbern weiterhin erforderlich? Welches Budget steht hierfür zur Verfügung? Halten die Armleuchteralgen weiterhin invasive Wasserpflanzen und Algen in Schach, oder gibt es hiervon abweichende Entwicklungen?<br><br>7) Wie gut ist die Gewässerqualität im Naturschutzgebiet Hallerey und im benachbarten See des Revierpark Wischlingen? Sind hier Veränderungen erkennbar?<br><br>8) Wie entwickelt sich die Gewässerqualität des Pleckenbrinksees in Bezug auf den Eintrag landwirtschaftlicher Düngemittel und Pestizide?<br><br>9) Wie bitten um eine Darstellung des Grundwassermonitorings in Dortmund. Wie hat sich die Qualität in Bezug auf den Eintrag von Nitraten und Phosphaten entwickelt? Inwieweit werden noch offene Grundwasserbrunnen privat zur Trinkwassergewinnung genutzt und wie ist hier die Entwicklung der Unbedenklichkeit?</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfrage</category><category>Klima, Umwelt</category>
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 16:42:48 +0200</pubDate>
                <title>Neues Bettelverbot - &quot;Das führt nur zur Verdrängung&quot; </title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/neues-bettelverbot-das-fuehrt-nur-zur-verdraengung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rund um die Außengastronomie in der Dortmunder City soll Betteln bald verboten werden. Das hat Ordnungsdezernent Norbert Dahmen am Dienstag (23. Juni 2026) angekündigt. Die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei hält diese Maßnahme für falsch, zumal bereits bei Verstößen Konsequenzen durch den Ordnungsdienst angedroht wurden.</p>
<p><strong>Fatma Karacakurtoğlu</strong>, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion sagt:<br>“Ich halte es für falsch, dass der Ordnungsdezernent mit diesem Vorschlag vor dem gemeinsamen Termin mit den Gastronom*innen am 8. Juli Fakten schaffen will. Denn eine neue Ordnungsverordnung löst das Problem nicht, sie verlagert es nur vom Alten Markt an den Europabrunnen oder an andere Orte in der Innenstadt. Wer soziale Not vor allem verdrängt, schafft keine Lösung, sondern den nächsten Konfliktort. Entscheidend ist jetzt, dass wir das Zürcher Modell schnellstmöglich umsetzen und endlich einen Ansatz verfolgen, der auf Hilfe, Ansprache und soziale Unterstützung setzt statt auf reine Verdrängung. Außerdem ist es wichtig gemeinsame Lösungen mit den Gastronomen und den Betroffenen zu erarbeiten, denn wir brauchen eine Lösung, die gemeinsam beraten und tragfähig entwickelt wird, so dass alle Beteiligten gehört und gesehen werden.”</p>
<p>Die Stadtspitze hatte angekündigt, die Gäste in der Außengastronomie mit einem 5 Meter Abstand vor bettelnden Menschen “schützen” zu wollen. Mehr Abstand geht nicht - denn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein generelles Bettelverbot für unzulässig erklärt.</p>
<p>Noch ist nichts entschieden. Die heute (23. Juni 2026) auch vom Oberbürgermeister angekündigte Maßnahme muss am 9. Juli noch vom Rat genehmigt werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>LF Dortmund</category><category>Presse</category><category>Arbeit, Wirtschaft</category><category>öffentliche Ordnung</category>
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 16:29:42 +0200</pubDate>
                <title>Mehr Akzeptanz und Unterstützung für queere Kinder und Jugendliche</title>
                <link>https://www.dielinke-und-tierschutzpartei.de/politik/presse/detail/news/mehr-akzeptanz-und-unterstuetzung-fuer-queere-kinder-und-jugendliche/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seltene Einigkeit herrscht bei SPD, CDU, den Grünen sowie der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei beim Thema “queere Kinder und Jugendliche”. Die vier Fraktionen haben jetzt im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familie (AKJF) am 10. Juni einen&nbsp;<br>Sachstand zum Aktionsplan zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt beantragt. &nbsp;Hier ist der Text:</p>
<p>Sehr geehrte Frau Vorsitzende,</p>
<p>die Fraktionen Die Linke &amp; Tierschutzpartei, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN &amp; Volt,SPD und CDU bitten um Beantwortung folgender Fragen:<br><br>1. Wie ist der Sachstand in Bezug auf die Maßnahmen 2.1 bis 2.14 des Aktionsplans zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für die Stadt Dortmund?&nbsp;<br>2. Mit welchen Organisationen bestehen derzeit Kooperationen in Bezug auf die Thematik LSBTIAQ*-Kinder und -Jugendliche und wie sind diese ausgestaltet?&nbsp;<br>3. Gibt es ein Konzept zur Auswahl geeigneter Einrichtungen bei der stationären Unterbringung von queeren Jugendlichen?&nbsp;<br>4. Wie wird sichergestellt, dass die stationären Einrichtungen, in denen LSBTIAQ*-Kinder und -Jugendliche untergebracht werden, über das entsprechende Fachwissen (Sensibilität bezüglich Queerness, psychische Belastungen, medizinische und rechtliche Aspekte) verfügen, insbesondere bei trans*, nichtbinären und inter*-Kindern und -Jugendlichen?&nbsp;<br>5. Welche Träger mit dezidiert LSBTIAQ*-sensiblen oder -spezialisierten (teil)stationären Angeboten werden vom Jugendamt Dortmund derzeit belegt und in welchen Städten befinden sich die Angebote?<br><br>Neben der Beantwortung bzw. Stellungnahme durch den FB 51 ist auch eine Stellungnahme der Koordinierungsstelle LSBTIAQ* in diesem Zusammenhang wünschenswert.<br><br><strong>Begründung:&nbsp;</strong><br>Der Aktionsplan zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für die Stadt Dortmund enthält unter Punkt 2 eine Reihe von Maßnahmen, die sich gezielt mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Er wurde unter Beteiligung der queeren Community in Dortmund erarbeitet und stützt sich insbesondere auf die Ergebnisse einer vom SLADO e. V. initiierten Befragung sowie auf die Resultate von verschiedenen Dialogveranstaltungen. LSBTIAQ*-Kinder und -Jugendliche stellen eine besonders vulnerable Gruppe dar und stehen besonderen Herausforderungen gegenüber. Sie sind häufiger von familiären Konflikten, Diskriminierung, Mobbing sowie psychischen Belastungen betroffen. Ebenso ist bei LSBTIAQ*-Kindern und -Jugendlichen das Risiko suizidaler Krisen signifikant erhöht und sie sind medizinischer Gewalt deutlich häufiger ausgesetzt als endo- und cisgeschlechtliche sowie hetero- und allosexuelle Gleichaltrige.<br>Die Förderung von Akzeptanz und die gezielte Unterstützung von LSBTIAQ*-Kindern und -Jugendlichen stellen daher eine zentrale, zugleich jedoch auch anspruchsvolle Aufgabe für die Stadt dar. Umso wichtiger ist es, die im Aktionsplan vorgesehenen Maßnahmen konsequent unter Einbeziehung der Kooperationspartner*innen aus der queeren Community umzusetzen, ihre Wirksamkeit regelmäßig zu überprüfen und sie bei Bedarf weiterzuentwickeln.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Antrag</category><category>Bildung</category>
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